Was ist bei der Deckensanierung im Altbau zu beachten?

Was ist bei der Deckensanierung im Altbau zu beachten?

Von den Großeltern geerbt oder günstig gekauft – wer einen Altbau sanieren will, steht vor einer sehr ambitionierten Aufgabe. Vor allem bei der Deckensanierung im Altbau gibt es einige wichtige Dinge zu beachten. Eine gute Planung ist immer besonders notwendig, wenn es sich um eine alte Balkendecke handelt, denn eine schnelle Modernisierung ist hier kein Thema. Das Sanieren von Decken im Altbau erfordert neben Fingerspitzengefühl auch Erfahrung, besonders wenn das Haus unter Denkmalschutz steht.

Holzbalkendecken – ein schwieriges Objekt

Ein altes Fachwerkhaus oder eine alte Mühle sehen nach einer Sanierung wunderbar aus, aber kaum ein Betrachter weiß, wie viel Arbeit in der Sanierung dieser Objekte steckt. Eine sehr sensible Situation ergibt sich, wenn die Decken aus alten Holzbalken bestehen. Nicht selten ist in diesen Decken wortwörtlich der Wurm drin, was eine aufwendige Sanierung notwendig macht. Aber auch sonst bedeutet die Deckensanierung im Altbau sehr viel Arbeit. Bis in die 1960er Jahre waren Balkendecken Standard in Wohnhäusern und bei einer Sanierung gilt es, diese Decken der Wärme- und Schalldämmung der heutigen Zeit anzupassen. Eine einfache Balkenkonstruktion erfordert einen nicht so großen Aufwand, hier reicht es meist aus, die Balken zu behandeln und die Decke mit Gipsplatten zu verkleiden. Je nachdem, wie groß der Befall an Holzwürmern ist, kann es sogar notwendig werden, den einen oder anderen Balken in der Decke auszutauschen, was letztendlich teuer wird.

Deckensanierung im Altbau – Trockenbau ist ideal

Trockenbau hat sich bei der Deckensanierung im Altbau bestens bewährt. Trockenbau bietet eine schnelle, einfach und effiziente Möglichkeit der Verarbeitung durch Nut- und Federverbindungen. Die eher geringe Aufbauhöhe von maximal 32 Millimetern ist ein ebenfalls ein gutes Argument für den Trockenbau. Diese modernen Gipsfaserplatten sind frei von Schadstoffen und für die Gesundheit völlig unbedenklich. Zudem sind die Platten, die für diese Form der Sanierung der Zwischendecken zum Einsatz kommen, nicht brennbar und haben in der Regel eine Widerstandsklasse bis F 90. Auf einem nivellierten Holzbalken werden die Gipsplatten bei der Montage Element für Element schwimmend verlegt, Nut und Feder werden dabei mit der Zugabe von Leim versehen.

Sofort begehbar

Bei der Sanierung eines alten Hauses spielt Geld in den meisten Fällen eine wichtige Rolle. Die Bauherren wollen so schnell wie möglich fertig werden, um einziehen zu können. Eine Deckenkonstruktion aus Balken, die mit Gipsplatten versehen wird, ist sofort wieder begehbar, nachdem der Leim getrocknet ist. Diese Deckenplatten eignen sich zudem für die Decken im Bad und in der Küche, da sie ohne Probleme mit Fliesen belegt werden können. Abstände zwischen den Balken, die maximal 100 Zentimeter ausmachen, lassen sich mit einem System aus Gipsfaserplatten mühelos überbrücken. Bei mehr als 100 Zentimeter wird eine zweite 18 Millimeter dicke Lage mit der ersten Schicht verklebt.

Fazit zur Deckensanierung im Altbau

Keine Angst vor der Sanierung eines alten Hauses, selbst wenn es um die Decken geht. Die heutigen Möglichkeiten beim Material machen es möglich, die alte Bausubstanz zu erhalten und sie mit den neuen Materialien zu verbinden. Dies trifft insbesondere auf die schönen alten Balkendecken zu, die noch in vielen Altbauten zu finden sind. Gipsfaserplatten lassen diese Decken stets gut aussehen.

Beitragsbild: @ depositphotos.com / AlexShadyuk

Redaktion

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