Deckenplatten – schöne(re) Decken

Wenn die Wohnung verschönert werden soll, greifen viele Menschen zu Tapete oder Wandfarbe. Ein ganz anderer Ansatz, der bemerkenswerte Erfolge erzielt, sind Deckenplatten. Diese bringen völlig neue Akzente in einen Raum, indem sie der größten sichtbaren Fläche des Raumes eine neue Erscheinung verleihen. Es wird wohnlicher!

Paneele, Stuck und anderes Material


Die vielleicht bekannteste Veränderung an Decken ist das Verlegen von Paneelen. Diese Leisten können die Eigenschaften von Räumen positiv unterstützen, indem sie je nach Gegebenheiten quer oder längs angebracht werden. Aber auch Stuck in Form von Zierleisten und Ornamenten bringen neue Aspekte in alte Räume. Stuck eignet sich besonders, wenn die Räume wie beispielsweise in Altbauten besonders hoch sind. Aber auch normale Deckenplatten aus Holz oder Mineralfaserwolle sorgen für eine völlig neue Perspektive. Sie betonen die Decke und verhindern den Blick auf alte, unebene Deckenpassagen. Gleichzeitig verbergen sie Leitungen und können besonders schön wirkenden Einbaulampen Platz bieten. Attraktiv und modern sind Spanndecken, mit denen auf leichte und günstige Weise Decken verschönert werden können. Die Auswahl an Strukturen, Materialien und Farben ist hier nahezu unbegrenzt.

Dämmen mit Deckenplatten


Mit Deckenplatten können Räume gedämmt werden. Entsprechende Dämmplatten lassen sich einfach anbringen und je nach Material überstreichen – oder sind bereits eine Komplettlösung auch zur Verschönerung. Eine Dämmung ist unter anderem dann sinnvoll, wenn das Raumklima in Gebäuden verbessert werden soll. Zu kalte oder zu feuchte Räume können zum Beispiel die Heizkosten in die Höhe treiben oder Schimmelpilz hervorrufen, der mühsam entfernt werden muss.

Schönere Decken: Verkleidung als dauerhafte, optische Aufwertung

Deckenplatten sind auf diese Weise mehr als nur eine optische Aufwertung von Räumen. Das Anbringen der Paneele, Spanndecken oder Deckenplatten ist zudem nach einer entsprechenden Vorbereitung der Decke relativ einfach, und sie verschönern Räume dauerhaft. Die Auswahl der im Handel befindlichen Arten von Deckenplatten ist riesig. Von Holz über Gips bis hin zu Mineralfaserwolle sind verschiedene Materialien verfügbar, die je nach Zusammensetzung zum Beispiel als schwer entflammbare Deckenplatten zum Brandschutz beitragen, das Raumklima verbessern, die Raumakustik verändern oder einfach nur gut aussehen.

Vorteile von Deckenplatten


Mit Deckenplatten lassen sich Räume auf einfache und günstige Weise verschönern. Zu den Vorteilen gehört dabei die große Produktauswahl. Von Styropor über Holz bis hin zu Deckenplatten aus Metall wird für jede Anforderung und jeden Geschmack das passende Produkt angeboten. Je nach Zusammensetzung tragen die Deckenplatten zum Brandschutz bei, verbessern das Raumklima und die Akustik oder sorgen für eine effektive Dämmung.

Einfache Anbringung und geringe Kosten

Egal ob Profi oder Hobbyheimwerker, das Montieren der Deckenplatten gestaltet sich sehr einfach. Hierfür sind keine besonderen Vorkenntnisse erforderlich. Dazu sind Deckenplatten eine sehr kostengünstige Möglichkeit, die eigenen vier Wände dauerhaft zu verschönern. Mittlerweile können die Platten auch bequem und zu besonders günstigen Preisen im Internet bestellt werden.

Energiekosten sparen mit effektiver Dämmung

Deckenplatten dienen nicht nur zu optischen Verschönerung, sondern können auch für eine zusätzliche Dämmung genutzt werden. Dies sorgt zum einen für ein angenehmes Raumklima und entlastet gleichzeitig noch die Haushaltskasse. Sind Räume zu kalt oder zu feucht, führt dies zu steigenden Heizkosten. Gleichzeitig kann sich Schimmel bilden, der anschließend wieder aufwendig entfernt werden muss.

Deckenplatten tragen zudem auch zu einer besseren Raumakustik bei. Durch absorbierende Materialien wird die Schallenergie in Wärme umgewandelt, was zu einer Reduzierung der Geräuschkulisse führt.

Lange Lebensdauer und weniger Renovierungen

Einmal angebracht haben die Deckenplatten eine sehr lange Lebensdauer. Dadurch sind weniger Renovierungen erforderlich, was ebenfalls Kosten einspart. Bei Bedarf können die Platten einfach mit einer neuen Farbe gestrichen werden und schon erstrahlt der Raum in einer neuen Optik. Nicht unerwähnt bleiben sollte zudem, dass die Deckenplatten sehr pflegeleicht sind. Platten aus Metall, Holz oder Styropor können einfach mit einem Lappen gereinigt werden. Besondere Wartungsarbeiten sind nicht erforderlich.

Natürlich und umweltfreundlich

Deckenplatten aus Holz oder Mineralfasern bestehen aus nachwachsenden Rohstoffen. Dies sorgt für eine positive Umweltbilanz. Nach einer Demontage können die meisten Materialien problemlos wieder recycelt werden.

Auf Wunsch können die Deckenplatten mit anderen Designelementen kombiniert werden. So lassen sich beispielsweise dekorative Lampen oder Strahler direkt in der Deckenverkleidung anbringen. Auf diese Weise lässt sich die Optik eines Raums nochmals positiv beeinflussen. Der Fantasie sind hier nahezu keine Grenzen gesetzt.

Nachteile von Deckenplatten


Deckenplatten besitzen je nach gewähltem Material auch gewisse Nachteile. So kann sich bei nicht fachgerechter Anbringung in den Räumen zwischen Decke und Platten Feuchtigkeit ansammeln. Diese führt später zu einer Schimmelbildung mit negativen Auswirkungen auf die Gesundheit. Breitet sich der Schimmel aus, ist eine aufwendige Renovierung erforderlich. Diese ist in den meisten Fällen mit sehr hohen Kosten verbunden. Wer auf Nummer sicher gehen möchte, sollte für die Anbringung der Deckenplatten einen Fachmann beauftragen.

Aufwendige Renovierung bei Auszug

Wer in einer Mietwohnung Deckenplatten anbringt, muss diese bei einem Auszug möglicherweise wieder entfernen. Deshalb ist es ratsam, bereits vor dem Anbringen beim Vermieter nachzufragen. Insbesondere Deckenplatten aus Styropor lassen sich oftmals nur mit sehr viel Aufwand wieder entfernen. Der Kleber wird mitunter sehr hart und muss dann von der Decke abgeschliffen werden.

Soll der Raum mit Deckenplatten gedämmt werden, müssen diese über eine entsprechende Dicke verfügen. Dadurch reduziert sich die Raumhöhe entsprechend. Bei niedrigen Räumen kann es dann schnell eng werden. Dies sollte bei der Planung unbedingt beachtet werden.

Mineralfaserplatten mitunter gesundheitsschädlich

Deckenplatten aus Mineralfasern werden zur Schall- und Wärmebedingungen im gewerblichen wie auch privaten Raum eingesetzt. Diese bestehen zum wesentlichen Teil aus Glaswolle oder Steinwolle. Dazu kommen auch Bindemittel aus Kunstharzen, hergestellt aus Phenol, Harnstoff und Formaldehyd zum Einsatz. Verschiedene Mineralfasern stehen im Verdacht, krebserzeugend zu sein, falls sie sich auf der Lunge absetzen.

Wie hoch die Gesundheitsgefährdung ausfällt, hängt vom Herstellungszeitpunkt der Deckenplatten ab. Vor 1995 produzierte Mineralfasern werden generell als krebserregend eingestuft. Bei einer Entfernung der Platten ist deshalb besondere Vorsicht geboten. Zwischen 1996 und 2006 wurden sowohl die älteren krebserregenden wie auch neue und unbedenklichere Mineralfaserplatten eingebaut. Seit dem 01.06.2000 dürfen in Deutschland nur noch solche Deckenplatten verkauft werden, die strenge gesetzliche Normen erfüllen.

Während der Verarbeitung bzw. im Falle einer unsachgemäßen Anwendung von Mineralfaserprodukten kann es zur Freisetzung von Kleinstpartikeln kommen. Diese führen mitunter zu Reizerscheinungen der Haut, der Augen und der Schleimhäute. Allergische Reaktionen können auf die in den Mineralfaserprodukten verwendeten Zusatzstoffe, wie Kunstharze oder Öle erfolgen. Es ist deshalb angeraten, Mineralfaserplatten generell nur mit entsprechender Schutzkleidung anzubringen oder zu entfernen. Neben einem Schutzanzug gehören hierzu auch Handschuhe sowie eine Staubmaske mit Partikelfilter.

Die Webseite deckenplatten.org bietet nützliche Tipps und grundsätzliches Wissen rund um das Thema. Von der Vorbereitung über das Anbringen von Verkleidungen bis hin zu Randthemen wie das Ausbessern von Tapetensbeschäden ist alles dabei.

Beitragsbild: @ depositphotos.com / photographyMK

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Hier schreibt die Redaktion von deckenplatten.org
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