Deckenplatten kleben – der einfache Weg zur schönen Zimmerdecke

Deckenplatten kleben - der einfache Weg zur schönen Zimmerdecke

Deckenplatten haben viele praktische Eigenschaften, sie dienen als Schall- oder Wärmedämmung, sie machen aus einer schmucklosen Decke eine Zierde und einen Raum wohnlicher. Dazu kommt, dass es heute eine große Auswahl an Deckenplatten gibt und so ist es einfach, die passenden Platten zum jeweiligen Einrichtungsstil zu finden. Viele scheuen jedoch den Aufwand, der mit dem Anbringen der Platten verbunden ist. Es muss aber nicht gleich mit Bohrer und Schrauben gearbeitet werden, denn Deckenplatten kleben ist einfach und geht schnell.

Deckenplatten kleben – dieses Werkzeug ist notwendig

Wer Deckenplatten kleben und nicht verschrauben möchte, braucht einen guten Montagekleber, der entweder für Hartschaumplatten, für Holz, Pappe oder Platten auf Mineralwollbasis geeignet ist. Natürlich dürfen die Deckenplatten selbst nicht fehlen, ebenso wenig wie ein Zollstock, ein Bleistift, eine Wasserwaage und eventuell noch eine Stichsäge. Diese Stichsäge sollte ein Sägeblatt aus Kunststoff haben, eine Säge für Hartschaum ist aber auch eine gute Wahl. Wichtig ist es, im Vorfeld zu wissen, aus welchem Material die Deckenplatten bestehen. Handelt es sich um Zier-Deckenplatten aus Hartschaum, dann ist ein spezieller Kleber notwendig, für alle anderen Materialien kann es ein normaler Montagekleber sein.

So wichtig ist es, richtig zu messen und zu markieren

Wer Deckenplatten nur kleben will, muss genauso gründlich und vor allem exakt arbeiten. Dazu gehört es auch, die Decke mit dem Zollstock sehr sorgfältig auszumessen. Mithilfe der Wasserwaage werden die entsprechenden Markierungen mit dem Bleistift gemacht. Hierbei ist es wichtig, einen sicheren Stand auf der Leiter zu haben, da über Kopf gearbeitet wird. Anschließend die Deckenplatten für die Randstücke zusägen. Bevor es an das Deckenplatten kleben geht, muss die Decke sauber sein, denn auf einem verstaubten Untergrund hält der Klebstoff nicht. Das Gleiche gilt bei alten Nägeln und Schrauben, Spinnweben und Dreck. Die perfekte Deckenplatte ist trocken, sie ist tragfähig und frei von früheren Anstrichen oder alten Tapetenresten.

Der letzte Schritt – das Ankleben

Im letzten Arbeitsschritt werden die Platten an die Decke geklebt. Dazu den passenden Kleber für die Platten ruhig etwas großzügiger in mehreren Strängen auf der Rückseite der Platte anbringen. Anschließend die Platte exakt auf die vorgezeichneten Linien kleben. Mit dem Kleben bitte nicht allzu lange warten, denn sonst kann es passieren, dass der Kleber antrocknet und danach nicht mehr zu gebrauchen ist. Damit die Deckenplatte den nötigen Halt bekommt, sie mit beiden Händen an den Ecken und Seiten fest an die Decke drücken. Ob die Arbeit wirklich korrekt und die Messungen genau waren, zeigt sich meist bei der letzten Deckenplatte, die angebracht wird. Falls sie nicht genau passt, dann wurde nicht alles genau gemessen. Allerdings ist dies nicht so schlimm, denn mit der Säge lässt sich die Platte auch auf die gewünschte Größe bringen.

Fazit zu Deckenplatten kleben

Die Platten für die Decke einfach zu kleben, ist immer eine gute Idee, wenn es schnell gehen muss. Auch wenn die Deckenfarbe des Vormieters nicht so ganz dem eigenen Geschmack entspricht, sind die Platten, die einfach an die Decke geklebt werden, optimal. Wer vielleicht eine schicke Altbauwohnung bezieht, aber keine Zeit mehr hat, neue Deckenplatten mit Bohrer und Schrauben anzubringen, sollte sich für Platten zum Kleben entscheiden.

Beitragsbild: @ depositphotos.com / sablinstanislav

Tommy Weber

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