Deckenplatten für den Außenbereich – was ist beim Einbau zu beachten?

Deckenplatten für den Außenbereich - was ist beim Einbau zu beachten?

Die moderne Architektur ist fantasievoll und vor allem sehr kreativ. Eine überdachte Terrasse, Freiflächen, die durch einen Überhang geschützt sind und vieles mehr machen aus einem Haus ein individuelles Zuhause. Bei vielen Häusern sind Deckenplatten für den Außenbereich erforderlich und zu diesem Thema gibt es immer noch viele Fragen. Wie müssen diese Deckenplatten für den Außenbereich aussehen und welche Besonderheiten müssen sie mitbringen? Welches Material eignet sich für Deckenplatten im Außenbereich und was ist beim Einbau dieser besonderen Platten zu beachten?

Deckenplatten für den Außenbereich sind echte Alleskönner

Deckenplatten für den Außenbereich sind in der Regel imprägnierte Platten aus Gipskarton, die so etwas wie die Alleskönner unter den Gipskartonplatten darstellen. Diese Platten sind unter anderem wasserresistent und kommen aus diesem Grund nicht nur für Feuchträume wie Badezimmer, sondern auch für den Außenbereich infrage. Die meisten Deckenplatten für den Außenbereich haben eine Stärke von 12,5 Millimetern, dem Kern aus Gips sind Silikonverbindungen beigefügt. Das hat seinen Grund, denn Silikon ist wasserabweisend und die Deckenplatten können daher das Wasser nur verlangsamt oder gar nicht aufnehmen. Feuchtigkeit hat bei diesen Platten keine Chance, da das Silikon wie eine schützende Schicht wirkt.

Ideal auch für das Dach

Der Giebel eines Hauses gilt aus bautechnischer Sicht als eine Schwachstelle. Handelt es sich dabei auch noch um die sogenannte Wetterseite, dann muss der Giebel einen ganz besonderen Schutz bekommen. Dekorativ ist ein mit Holz verkleideter Giebel, Holz ist jedoch ein Werkstoff, der später Probleme machen kann. Holz verrottet relativ schnell, wenn es nicht in regelmäßigen Abständen einen schützenden Anstrich bekommt. Anders sieht es bei Deckenplatten für den Außenbereich aus. Die Platten bieten selbst an einem Giebel einen perfekten Schutz vor Wind und Wetter, ohne dass nach einigen Jahren ein neuer Anstrich fällig wird. Sie versiegeln die Fläche praktisch und schützen so das Mauerwerk.

Die richtige Auswahl der Platten

Welche Deckenplatten für den Außenbereich richtig sind, ist unter anderem von der Beanspruchung der Platten abhängig. Ist die Beanspruchung stark oder eher gering? Deckenplatten aus Rigips gibt es in vielen unterschiedlichen Ausführungen. Es hängt immer von der jeweiligen Beanspruchung durch Feuchtigkeit und Nässe ab, welche Platten letztendlich zum Einsatz kommen. Beim Kauf ist es zudem wichtig, nicht nur darauf zu achten, dass die Gipsplatten wasserresistent sind, sie sollten auch schimmelabweisend sein. Ein weiteres Kriterium ist, dass die Platten nur schwer entflammbar sind. Wer die Platten im Außenbereich seines Hauses selbst anbringen will, sollte sich nach Möglichkeit für die Platten entscheiden, die leicht zu montieren sind und sich vor Ort ohne Probleme auf die passende Größe zuschneiden lassen.

Fazit zu Deckenplatten für den Außenbereich

Für den äußeren Bereich eines Hauses sind Deckenplatten auf jeden Fall ein Gewinn, auch was die gestalterischen Möglichkeiten angeht. Wer möchte, kann beispielsweise Spots in die Deckenverkleidung einbauen und auf diese Weise die Terrasse effektvoll beleuchten. Gipsplatten sind eine günstige, aber gute Wahl, falls es etwas teurer sein soll, dann sind Platten, die Beton enthalten, genau richtig. Diese Platten sehen gut aus, sie sind in jedem Fall wasserabweisend und können nicht brennen.

Beitragsbild: @ depositphotos.com / everyonensk

Tommy Weber

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