Brandschutz bei Deckenplatten – welche Platten sind geeignet?

Brandschutz bei Deckenplatten - welche Platten sind geeignet?

Ganz gleich, um welches Deckensystem sich handelt, das Brandverhalten ist in jedem Fall ein sehr wichtiger Aspekt. Wie einfach oder komplex eine Deckenkonstruktion ist, spielt dabei keine Rolle, der Brandschutz bei Deckenplatten muss stimmen und den strengen Standards der Industrie entsprechen. Die Baubestimmungen verlangen, dass Gebäudeverkleidungen, wie beispielsweise eine abgehängte Decke, je nachdem, wo sie zum Einsatz kommt, das entsprechende Verhalten bei Feuer aufweisen müssen. Der Brandschutz bei Deckenplatten muss unbedingt eingehalten werden, denn das kann unter Umständen Menschenleben retten.

Feuerwiderstand und Brandverhalten – wo ist der Unterschied?

Geht es um das sogenannte Brandverhalten, bezieht sich das nur auf das Verhalten einer Oberfläche aus bestimmten Werkstoffen und die Geschwindigkeit, die ein Feuer braucht, um sich auf dieser Oberfläche auszubreiten. Beim Feuerwiderstand dreht sich alles um das, was nach dem Entstehen eines Brandes passiert. Es geht unter anderem um die Ausbreitung in einem Haus, die Beschädigung oder die Zerstörung von baulichen Elementen. Der Feuerwiderstand zeigt an, wie sich diese Beschädigungen und Zerstörungen am besten vermeiden lassen. Handelt es sich um Unterdecken, kann die Feuerbeständigkeit nur durch die Kombination aus der richtigen Unterkonstruktion und den passenden Deckenplatten erreicht werden.

Was ist aktiver und was passiver Brandschutz?

Der Brandschutz bei Deckenplatten kann sowohl aktiv als auch passiv sein. Ist er aktiv, bedeutet dies: Es gibt im Gebäude Brandmelder, Gaslöschsysteme, Sprinkleranlagen und einen automatischen Feueralarm. Ist der Brandschutz hingegen passiv, gibt es im Gebäude geprüfte Baukonstruktionen und Auskleidungen, die die Entwicklung und die Ausbreitung eines Feuers verhindern. Es gibt bestimmte Richtlinien, die mit der Konstruktion des Rohbaus zusammenhängen, je nachdem, um welchen Baustoff es sich handelt. Der Brandschutz bei Deckenplatten muss bei Holz, Beton oder Stahl einen sicheren Schutz für eine halbe Stunde, eine Stunde oder mehr bieten.

Kann der Einbau von Leuchten den Feuerwiderstand verändern?

Einbauleuchten in der Decke sehen immer sehr attraktiv aus, aber viele fürchten um den Brandschutz bei Deckenplatten. Grundsätzlich gilt: Sind es feuerfeste und geprüfte Deckenplatten, dann steht dem Einbau von Leuchten in diese Deckenplatten nichts mehr im Wege. Welche Deckenplatten infrage kommen, das weiß unter anderem die Feuerwehr. Eine Methode, die nicht genehmigt ist oder Deckenplatten, die nicht tauglich sind, können bei einem Brand verheerende Folgen haben. Die Feuerbeständigkeit ist in diesen Fällen nicht mehr gewährleistet und die Versicherung kommt nicht mehr für die Schäden auf. Daher ist es immer notwendig, die passenden Deckenplatten zu verwenden, wenn eine eingebaute Beleuchtung geplant ist. Alle, die sicher sein wollen, dass nichts passiert, wenn Leuchten in die Deckenplatten kommen, können zusätzlich Mineralwolle einbauen, um die Eigenschaften für den Brandschutz noch zu verbessern.

Fazit zum Brandschutz bei Deckenplatten

Ob in einem Altbau oder in einem neuen Haus, mit den passenden Deckenplatten lässt sich jede Wohnung gemütlich und attraktiv gestalten. Wer die Platten selbst anbringen möchte, sollte immer auf den Brandschutz bei Deckenplatten achten. Nur wenn die Platten den gesetzlichen Bestimmungen entsprechen, sind sie auch für den Einbau geeignet. Neben Fachberatern im Baustoffhandel wissen auch die Experten der Feuerwehr, welche Deckenplatten welchen Schutz bei einem Feuer bieten und was beim Einbau der Platten zu beachten ist.

Beitragsbild: @ depositphotos.com / marchmeena

Tommy Weber

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