Deckensysteme

Bei Deckensystemen handelt es sich um von der Rohdecke abgehängte Deckenanlagen, die in quadratischer, rechteckiger oder ganzflächiger Form angeboten werden. Die Systeme sind in verschiedenen Materialien wie Holz, Metall, Mineralfaser, Gipskarton oder Glas. Dazu wird zwischen offenen und geschlossenen Deckensystemen unterschieden.

Unterschied zwischen geschlossenen und offenen Deckensystemen

Bei offenen Deckensystemen besteht eine freie Sicht auf die Rohdecke. Dadurch bleiben auch technische Anlagen wie Elektroleitungen, Klima-Kanäle oder Sprinkleranlagen sichtbar. Dies hat den Vorteil, dass bei Wartungen ein direkter Zugang besteht. Offene Deckensysteme kommen besonders in Verkaufsräumen und großflächigen Hallen zum Einsatz.

Sollen die technischen Anlagen versteckt werden bieten sich geschlossene Deckensysteme an. Hierbei verringert sich auch die Raumhöhe, wodurch ein ruhigerer Raumeindruck entsteht. Auf Wunsch können Lampen und Leuchten in das Deckensystem integriert werden, was dem Raum eine besondere Optik verleiht.

Dekensystem für Sporthallen

Geschlossene Deckensysteme werden ebenfalls nochmals unterteilt. So gibt es ganzflächig geschlossene Systeme mit einer nicht unterteilten, glatten Oberfläche. Dadurch wirkt die Decke um einiges großflächiger. Die Alternative sind demontierbare Deckensysteme. Diese bestehen zumeist aus einer festen Tragekonstruktion, in welche quadratische oder rechteckige Felder eingefügt werden. Hier können Deckenplatten aus Holz, Kork, Styropor oder Mineralfaser besonders leicht eingelegt werden können.

Anforderungen an Deckensysteme

Für Deckensysteme gelten in der Regel zwei wichtige Anforderungen. Zum einem sollen Sie dem Raum eine angenehme Optik verleihen und zum anderen wichtige Funktionen erfüllen. So ist eine gute Deckenverkleidung in der Lage Schall zu absorbieren und Lärm zu reduzieren. Des Weiteren bieten die Verkleidungen Schutz im Brandfall.

Deckensysteme lassen sich sehr gut an die räumliche Farb- und Materialumgebung anpassen. Von Holz über Metall und Gipskarton bis Mineralfaser gibt es vielfältige Oberflächenvarianten.

Deckensysteme für private und gewerbliche Räume

Systeme für Decken

Früher wurden Deckensysteme hauptsächlich in gewerblichen Räumen eingesetzt. Vor allem in Großraumbüros, Callcentern oder Fabrikhallen lässt sich die Geräuschkulisse mit dem richtigen Deckensystem deutlich reduzieren. Dies ist für ein gesundes und effektives Arbeiten unabdingbar.

Mittlerweile wissen zudem auch immer mehr Privatpersonen die Vorteile von Deckensystemen zu schätzen. Hier sind vor allen die große Vielfalt und der einfache Einbau zu nennen. Mit etwas handwerklichem Geschick lassen sich die Deckenverkleidungen problemlos selbst montieren. In der Regel ist der Einbau innerhalb eines Tages erledigt.

Passende Deckensysteme für jeden Zweck

Für eine Sporthalle ist eine andere Decke erforderlich als für eine Hotelhalle oder eine Fertigungshalle. Büroräume stellen wiederum andere Ansprüche an ein Deckensystem als Schulräume, Konzertsäle oder ein Labor. Die Wahl eines Deckensystems ist deshalb von verschiedenen Faktoren abhängig.

Deckensysteme anbringen

Nachdem die Entscheidung für die passende Decke getroffen ist, muss zunächst eine Unterkonstruktion angebracht werden. Diese hält die Deckenplatten zusammen und ermöglicht zugleich, die notwendige Technik - Leitungen, Geräte und Kabel - darin zu verstecken. Mit den Deckenplatten wird das Deckensystem dann abgeschlossen. Die Unterkonstruktion kann dabei an der Decke oder an den oberen Kanten der Wände angebracht werden.

Deckensysteme: Welche Art passt?

Ein designtes Deckensystem

Mit einer Brandschutzdecke kann das Ausbreiten eines Feuers verlangsamt werden. Das bringt der Feuerwehr Zeit, um flüchtende Menschen zu retten und den Brand schneller unter Kontrolle zu bringen.

Eine Akustikdecke reguliert den Schall im Raum und sorgt dafür, dass der Lärmpegel, die Sprachverständlichkeit und die Nachhallzeit optimal an den Zweck angepasst werden.

  • Mineralfaserdecken sind echte Allrounder, die besonders in Bürogeböuzden zum Einsatz kommen.
  • Eine Lichtglasdecke sorgt für von Licht durchflutete Räume und so für eine angenehme Atmosphäre.
  • Eine Brandschutzdecke verlangsamt das Ausbreiten von Feuer und kann so Leben retten.
  • Mit einer Akustikedecke wird in großen Sälen oder kleinen Studios das Hören zum reinen Genuss.
  • Eine Hygienedecke ist bei sensiblen Raumnutzungen ein Schritt gegen die Ausbreitung von Keimen.