Unterkonstruktionen für Deckensysteme

Typische Unterkonstruktion für Deckensysteme im eigenen Haus

Für das Anbringen von Deckenplatten im Rahmen eines gesamten Deckensystems ist eine Unterkonstruktion notwendig. Diese wird als Rohgerüst an der Decke befestigt oder überspannt den gesamten Raum, wenn keine Decke vorhanden ist. Nicht selten wird mit einem Deckensystem auch eine Zwischendecke eingezogen, um den Raum oder Saal künstlich zu verkleinern. Das kann zum Beispiel akustische oder hygienische Gründe haben.

Unterkonstruktion: Auf das Deckensystem kommt es an

Die Bauweise der Unterkonstruktion ist abhängig vom Zweck des Raumes und der Decke sowie vom Material der Deckenplatten. In der Regel wird eine Metallkonstruktion so befestigt, dass die Deckenplatten oder ganze Deckenteile darin befestigt werden können. Dabei muss so akkurat gearbeitet werden, dass diese so exakt nebeneinander passen, dass keine Zwischenräume entstehen. Diese würden sich auf Dauer immer mehr vergrößern und ein regelrechtes Loch in das Deckensystem bringen. Auch muss die Konstruktion so genau sein, dass keine übermäßige Spannung den Halt der Deckenplatten gefährdet.

Unterkonstruktion: Auf das Deckensystem kommt es an

Ob die Unterkonstruktion an den Wänden befestigt wird und über den gesamten Raum reicht oder direkt unter einer bestehenden Decke, spielt für das Anbringen der Deckenplatten keine große Rolle. Allerdings erfordern die verschiedenen Deckenplatten und Deckensysteme eine darauf abgestimmte Unterkonstruktion. Meistens sind es t-förmige Schienensysteme, mit denen die eigentlichen Deckenplatten gehalten werden. Auf diese Weise erhält das Deckensystem einen festen Halt. Je nach aufzuhängendem Material ist ein engmaschiges Gitternetz oder eine weitläufigere Vorrichtung für das Deckensystem notwendig.

Ein Deckensystem mit Unterkonstruktion hat einen wesentlichen Vorteil. Im Zwischenraum über den Deckenplatten und unter der Decke kann Technik von beispielsweise Licht, Klimasystemen oder Lautsprechern versteckt werden.