Deckenplatten aus Styropor

Deckenplatten aus Styropor erfreuten sich bereits in den 1980er Jahren großer Beliebtheit. Allerdings galten die Platten zum damaligen Zeitpunkt aufgrund ihrer Brennbarkeit als recht gefährlich. Bei großer Hitze entwickelten sich teilweise gefährliche Dämpfe und tropften mitunter regelrecht von der Decke ab. Inzwischen sind die Deckenplatten aus Styropor jedoch um einiges sicherer geworden. Dank verbesserter Materialien hält das Styropor der Hitze deutlich länger stand und einige Produkte sind sogar tropfsicher.

Deckenplatten aus Styropor verboten?

Nach einem Brand in Frankfurt am Main gab es Ende 2012 einen Vorstoß auf der Bauministerkonferenz mit dem Ziel, Deckenverkleidungen aus Styropor zu verbieten. Am Ende der Konferenz kam man jedoch zu der Feststellung, dass Wärmedämmverbundsysteme (WDVS) mit Polystyroldämmstoffen "ordnungsgemäß zertifiziert und bei der zulassungsentsprechenden Ausführung sicher sind". Ein Verbot war damit vom Tisch.

Allerdings lassen sich die Deckenplatten nur relativ schwierig wieder entfernen. Der Kleber verhärtet sich wie Beton und muss beim Entfernen von der Decke geschliffen werden. Aus diesem Grund ist das Anbringen von Deckenplatten aus Styropor bei einigen Vermietern verboten. Deshalb sollten Mieter vorab einen Blick in den Mietvertrag werfen oder sich direkt bei ihrem Vermieter erkundigen.

Deckenplatten aus Styropor leicht anzubringen und unschlagbar günstig

Styroporplatten sind der mit Abstand günstigste Weg, um eine Decke zu verzieren. Außerdem lasse sich die Platten sehr einfach anbringen, pflegen und reinigen. Mittlerweile müssen auch bei der Optik keine Abstriche mehr gemacht werden. So werden im Handel beispielsweise Styroporplatten angeboten, auf denen ein Relief, eine Gipsarbeit oder Holzschnitzerei nachgebildet ist. Zusätzlich kann die Decke noch mit Abschrägungen entlang der Kante verziert werden. Es gibt eine Vielzahl von Dekorationen, sodass diese für nahezu alle Räume genutzt werden können. Einzig im Badezimmer sollte auf Deckenplatten aus Styropor verzichtet werden. Aufgrund der hohen Luftfeuchtigkeit kann das Material aufschwemmen.

Vor dem Anbringen der Styroporplatten muss die Decke von alten Tapeten oder Platten befreit werden. Vorhandene Unebenheiten am besten mit Spachtelmasse ausgleichen. Kleinere Deckenrisse spielen keine Rolle, da diese ohnehin durch die Platte verdeckt werden. Mit einem Cuttermesser lassen sich die Platten problemlos auf die gewünschte Größe zuschneiden. Zur Verschönerung die Styroporplatten nach dem Verkleben und Trocknen noch mit der gewünschten Farbe streichen.