Hygienedecken als Deckensysteme

Vielen Menschen ist nicht bewusst, dass für besonders empfindliche Bereiche ein spezielles Deckensystem notwendig ist. So ist es verständlich, dass in Laboren, Operationssälen oder auch in der Lebensmittelherstellung besonders penible Hygienevorschriften gelten. Was viele aber nicht wissen: Die Hygiene macht auch vor der Architektur nicht halt. Wände und Decken müssen einfach zu reinigen sein und das Ausbreiten von Keimen eindämmen. Die Lösung: Hygienedecken. Diese tragen zu einer Minimierung der Keime bei und verhindern ein Ausbreiten von Schmutz, Pilzen oder Bakterien.

Hygienedecken: Keime haben es schwerer

Hygienedecke im OP-Saal

Da Wände und Decken besonders leicht zu reinigen sein müssen und Keimen möglichst wenig Angriffsfläche bieten dürfen, ist für die Oberflächen des Deckensystems ein glattes Material sinnvoll. Hier können sich Bakterien und Pilze nur schlecht festsetzen. Dazu bieten sich sogenannte Sandwichelemente an. Diese sind innen aus Materialien wie Holz oder Mineralwolle, außen verfügen sie jedoch über eine sehr glatte beschichtete Oberfläche.

Hygiene-Deckensysteme: eine saubere Sache

Deckensystem im Krankenhausflur

Neben der Oberfläche ist die Art und Weise, wie die Deckenplatten des Deckensystems zusammengefügt werden, von großer Bedeutung. Eine einfache, dicht Stoß an Stoß sitzende Verklebung ist hier klar im Vorteil. Fugen haben bei Hygienedecken nichts verloren, denn in ihnen können sich schnell Keime festsetzen.

Neben der leichten Reinigung eines solchen Deckensystems kommt ein weiterer Vorteil zum Tragen. Die glatte Oberfläche verhindert es, dass sich Staub oder anderer Schmutz an der Hygienedecke sammelt und von dort in die Luft gerät. Der Staubanteil in der Luft von Räumen mit einer Hygienedecke ist deutlich geringer als in normalen Räumen. Voraussetzung ist natürlich, dass Sauberkeit nicht allein vom Deckensystem abhängt.